Zu Besuch beim Landrat im Naturparkzentrum Eberbach

Veröffentlicht in Politik

Rechts: MdL Thomas Funk (Sinsheim), Fraktionsvorsitzender Claus Schmiedel, MdL Georg Nelius, Dietmar Gretter (GF Naturpark Stromberg-Heuchelberg), Bernhard Drixler (FG Naturpark Schwäbisch-Fränkischer Wald), Dr. Achim Brötel (Landrat Neckar-Odenwald-Kreis)

Sinsheim / Eberbach. Ihre Anliegen an die Politik formulierten Vertreter der Naturparke Baden-Württemberg auf Einladung von Landrat Dr. Achim Brötel am vergangenen Montag in Eberbach. Als Vertreter der im Lande regierenden SPD war der Fraktionsvorsitzende Claus Schmiedel aus Stuttgart ebenso angereist wie die beiden Landtagsabgeordneten Thomas Funk und Georg Nelius. 

Nachdem die allgemeine Bedeutung der Naturparke, die in Baden-Württemberg ein Drittel der Landesfläche ausmachen, von den Naturpark-Vertretern deutlich gemacht wurde, ging für die SPD-Vertreter Schmiedel auf die wirtschaftliche Bedeutung der Naturparke ein und sagte zu, sich weiterhin für eine Förderung auf dem aktuellen Niveau einzusetzen. Da die Förderung sowohl aus ökonomischen wie auch aus ökologischen Gründen unverzichtbar sei, sei es ihm besonders unverständlich, weshalb die alte schwarz-gelbe Landesregierung stets mit einer Kürzung bis hin zu einer Halbierung des Etats gedroht hatte, was letztlich nur Dank des erfreulichen Regierungswechsels 2011 verhindert werden konnte. Thomas Funk bedankte sich für die seit zwei Jahren andauernde ausgezeichnete Zusammenarbeit mit den Naturparken und zeigte sich sehr zufrieden mit dem Gespräch.

Die sieben Punkte umfassende Liste der Naturpark-Vertreter nahm er mit und sagte zu, den Wunschzettel nach und nach abarbeiten zu wollen – wenngleich er nicht versprechen könne, dass alles genau so komme, wie gewünscht. So sei es eben mit Wunschzetteln. Die beiden Geschäftsführer der Naturparke Stromberg-Heuchelberg (Dietmar Gretter) sowie Bernhard Drixler vom Naturpark Schwäbisch-Fränkischer Wald, waren erfreut über die sachkundige und wohlwollende Einstellung der SPD-Politiker und zeigten sich optimistisch, dass die gemeinsam erhofften Synergie-Effekte hinsichtlich der weiteren Zusammenarbeit der Naturparke erreicht werden können und das positive Image des von der Landesregierung geplanten Nationalparks auch auf die Naturparke abfärben könne. Mit dem allseitigen Wunsch, die Zusammenarbeit in bewährter Manier fortzuführen, trennte man sich und wünschte einander viel Erfolg.

 

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