Kreuzung in der Kritik

Veröffentlicht in Gemeinderatsfraktion

Sinsheim – Die SPD-Gemeinderatsfraktion hat auf Hinweise aus der Bevölkerung hin einen Ortstermin an der derzeit für den Sinsheimer Verkehr wichtigsten und neu ausgebauten Straßenkreuzung Autobahnauf- und abfahrt Sinsheim-Zentrum B 39 und 292 / Dührener Straße durchgeführt. Eine schnelle und sichere Entscheidung des Autofahrers in der richtigen Fahrspur zu sein, entweder nach Sinsheim, in Richtung Waibstadt/Mosbach, in Richtung Dühren/Östringen oder auf die Autobahn zu fahren, kann hier nicht nur für Ortsfremde eine schmerzhaft falsche wenn nicht schlimmstenfalls letzte Entscheidung sein. Sollte es dazu noch dunkel und nebelig sein bzw. schneien, so ist der fremde Autofahrer noch orientierungsloser und das bei zu kurzen Abbiegespuren.

Die SPD-Stadtratsfraktion vor Ort, v.l. Werner Töniges, Magdalena Hirzel, Dorothea Vogt, Adolf Skrobanek u. Michael Kirsch. Foto: Michael Czink

Die SPD-Sprecherin Magdalena Hirzel weist deshalb darauf hin, dass bei der von mindestens zwei Stellen fehlenden räumlichen Notwendigkeit mit ausreichend langen Abbiege- oder Wartespuren eine wenigstens frühzeitig und großflächig angebrachte Hinweisbeschilderung notwendig wird. Großschilder und Vorwegweiserbrücken, z.B. an der Südseite der Autobahnbrücke Richtung Dühren sowie aus Richtung Innenstadt kommend, wäre die erste Optimierung für eine richtige Entscheidung des Autofahrers. Das Ordnungsamt wäre hier in Zusammenarbeit mit den Verkehrsbehörden gefragt, potentielle Verkehrsunfälle mangels eindeutiger Verkehrshinweiser zu vermeiden.

Stadträtin Dorothea Vogt monierte außerdem die für Autofahrer verwirrende Positionierung der Verkehrsschilder „Verbot der Einfahrt“ beidseits der Einfahrt auf die Autobahn in Richtung Mannheim. Ein sichtbar angebrachtes Schild „Rechts vorbei“ reichte völlig aus, da ja alle Kontinentaleuropäer wohl rechtsfahren wollen und müssen. Außerdem sei es auch als Werbung und Einladung sinnvoll, dass die Stadt Sinsheim überlegt, im Bereich vor bzw. unmittelbar nach der Kreuzung in Richtung Innenstadt eine großflächige Stadtwerbung für die zukünftigen, vielen Fußballgäste aus ganz Deutschland aufstellt, so Stadtrat Werner Töniges, und sich nicht auf den nichtssagenden Vorwegweiser mit dem unpersönlichen Industriekennzeichen verlässt.

Bei der Besichtigung dieser Kreuzung konnte der Dührener Stadtrat Michael Kirsch feststellen, dass es für Fußgänger und Radfahrer auf dem nun ausreichend breit und neu ausgebauten Weg endlich notwendig wird, eine Beleuchtung zu installieren. Im Hinblick auf die sehr dunkle Autoparkanlage Förstelblick muss dieser Weg sicherer für Frauen und Kinder gemacht werden, fordert Michael Kirsch.

 

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