Rhein-Neckar-SPD: „Kinderbetreuung verdient mehr als nur Dank“

Veröffentlicht in Landespolitik

(Rhein-Neckar). Die SPD Rhein-Neckar hat den heutigen „Tag der Kinderbetreuung“ zum Anlass genommen, den hunderten Erzieherinnen und Erziehern, Tagesmüttern und -vätern sowie den Kinderpflegerinnen und -pflegern im Rhein-Neckar-Kreis zu danken. „Eigentlich müsste man jeden Tag Danke sagen“, so der SPD-Kreisvorsitzende Thomas Funk, „aber es ist gut, dass es für die Kinderbetreuung jetzt auch einen festen Tag im Kalender gibt. Jeden Tag sorgen die Fachleute in der Kinderbetreuung für mehr Bildungsgerechtigkeit, mehr Vereinbarkeit von Beruf und Familie und mehr Integration.“

Für die Rhein-Neckar-SPD spielt die außerfamiliäre Bildung, Betreuung und Erziehung für die Entwicklung von Kindern eine wesentliche Rolle. Durch sich verändernde Rollenbilder und die neue Arbeitswelt sind die Betreuungsangebote in den vergangenen Jahrzehnten aber auch für Eltern immer wichtiger geworden. Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf hat für viele einen hohen Stellenwert und ohne vielfältige, qualitativ hochwertige Angebote könnte dieses Konzept in vielen Familien unserer Region nicht umgesetzt werden. Die Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten wollen, dass der hohe Stellenwert der Kinderbetreuung sich auch in den Arbeitsbedingungen niederschlägt. „Wir fordern eine ordentliche Bezahlung, Maßnahmen um den Gesundheitsschutz zu stärken und Qualifikationsangebote.

 

Dabei ist auch die Politik in der Pflicht. Wie man in der Kinderbetreuung als Politik erfolgreich wirken kann, hatte die SPD bspw. mit dem Pakt für Familien bewiesen. Mit dem 2011 zwischen dem Land und den kommunalen Landesverbänden geschlossenen „Pakt für Familien mit Kindern“ seien die Zuweisungen des Landes für die Betriebsausgaben in der Kleinkindbetreuung in großem Umfang erhöht worden. SPD-Kreisvorsitzender Thomas Funk: „Mit dem Pakt für Familien hat Grün-Rot damals die Mittel für die Kleinkindbetreuung mehr als versiebenfacht. Der Lohn ist seit zwei Jahren der Spitzenplatz im Bundesvergleich beim Personalschlüssel in den Kitas.“

 

 

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